4 Tipps wie du die günstigsten Flüge findest

Ich bin eine echte Schnäppchenjägerin. Ich suche so lange, bis ich den besten Preis aufgestöbert habe. Zugegeben, das kann ganz schön zeitintensiv sein. Vor allem, wenn man ohne Plan an die Suche geht. Besonders bei Flügen habe ich mir über die Jahre ein paar gute Tricks angeeignet, um tatsächliche alle Optionen abzuklappern und dabei nicht im Chaos zu versinken. Diese möchte ich an euch weitergeben, damit ihr mehr Zeit mit Urlaubsvorfreude verbringen könnt.

Also, hier meine Tipps zur Flugsuche:

1. Timing – bester Buchungszeitraum

Wer zu früh oder zu spät bucht, für den kann es sehr schnell richtig teuer werden. Warum? Die Frühbucher bekommen erstmal den „hohen Preis“. Zu dem Zeitpunkt besteht noch kein Druck für die Fluggesellschaften, die Maschine voll zu bekommen. Allerdings ist es auch kein Geheimrezept, bis zur letzten Sekunde zu warten. Sind nur noch wenig freie Plätze, dann schrauben sie die Preise richtig in die Höhe und das ganze Urlaubsbudget geht für die teuren Flüge drauf und es herrscht Urlaubsfrust, statt -lust.

Wann ist also nun der beste Zeitpunkt?

Zwischen 1- 4 Monaten vor Abreisedatum reicht völlig aus. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo sie den Flieger vollmachen wollen und somit entsteht ein Vorteil für den Suchenden. Natürlich kann man nie 100 % voraussagen, wie der Preis nachher ausfällt. Immerhin hängt es auch es auch von Saison, Flughafen, Zielort und Abflugszeiten ab. Laut CheapAir liegt der perfekte Zeitpunkt zwischen 1 – 3 Monaten vor Abflug und aus ihren Berechnungen von 2013 hat sich ergeben, dass das beste Schnäppchen an Tag 54 vor Abflug gemacht werden kann. Gut, darauf würde ich mich nie verlassen aber gut zu wissen. 🙂

2. Meta-Flugsuchmaschinen

Mittlerweile gibt es ja unzählige Suchmaschinen und jede tickt ein bisschen anders. Wer auf Nummer sichern gehen will, der kontrolliert am besten über eine sogenannte Meta-Flugsuchmaschine (GoogleFlights, Swodoo, etc.). Diese leiten eure Anfrage an andere Suchmaschinen weiter und zeigen übersichtlich die gefundenen Preise an. Damit sich der Aufwand in Grenzen hält und ihr nicht jeden Abend erneut anfangen müsst alle Abreisedaten in die Suchmaschinen zu klopfen, empfehle ich euch Kayak. Abgesehen von der super praktischen Funktion sich mehrere Preisalarme einzuspeichern, kann man dort auch sehr einfach und bequem die Flüge nach bestimmten Kriterien sortieren. Auch sehr zuverlässig ist die Preisprognose. Diese basiert auf einem Algorithmus, der vergangene Preisänderungen analysiert und dann eine Prognose trifft. Ganz wichtig bei Kayak: Unbedingt registrieren! Mit einem Account ermöglicht euch Kayak von überall eure Preisalarme zu checken, egal ob Web-Version, Tablet oder Smartphone. Einmal anlegen, überall verfügbar. Das spart Zeit und Nerven! Die Preistendenz sieht man aber nur in der Web-Version. Sprich, wenn es konkret wird mit der Buchung, dann schaut lieber nochmal via Laptop, was die Prognose sagt. Und bevor ihr auf kaufen klickt, schaut schnell parallel noch auf Google Flights, Swodoo oder Ebookers vorbei. Wobei ich letztere Suchmaschine eigentlich nicht empfehlen kann, da sie mir mit Abstand immer die teuersten und ungeschicktesten Flugkombis angezeigt hat.

Kayak.de
Kayak: Mein Tipp für alle Schnäpchenjäger auf der Suche nach dem besten Preis

3. Flughafen

Echte Schäppchenjäger wissen, dass man immer alle Optionen testen sollte. Das gilt auch für Flughäfen. Die meisten Flüge starten von Frankfurt oder München. Somit suchen die meisten nach Flugverbindungen von diesen Flughäfen aus, besonders, wenn es sich um Langstreckenflüge handelt. Dabei wird aber vergessen, dass die Zugkosten auch nicht immer ganz unerheblich sind, ganz abgesehen vom Zeitverlust. Ich komme aus Stuttgart und habe schon ganz oft festgestellt, dass es mich fast billiger kommt, wenn ich sogar aus Stuttgart starte. Natürlich muss ich dann einmal mehr umsteigen aber mir ist das sogar lieber, als wenn ich erst mit der S-Bahn zum Bahnhof muss, von dort mit dem ICE nach Frankfurt und dann dort einchecken. Wer mit der Bahn unterwegs ist, der weiß, dass immer ein Risko bleibt, dass der Zug verspätet ist oder gar nicht kommt. Wenn ich in Stuttgart lande, dann steige ich in die S-Bahn oder zur Not ins Taxi und bin da –  fertig! Also, nicht vergessen die Flüge auch vom nächstgelegenen Flughäfen zu prüfen, vielleicht ist ein Schnäppchen dabei. Außerdem sieht man so die großen Flughäfen der Welt, da die meisten dann in Paris, Amsterdam, Dubai, London, Madrid oder in Abu Dhabi umsteigen müssen. Viel spannender als Zugfahren. ;)

4. Cookies löschen

Der Vorteil von Meta-Flugsuchmaschinen, wie Kayak ist auch, dass die Buchungsportale eure IP-Adresse nicht tracken können. Normale Flugsuchmaschinen tracken euer Surfverhalten und somit kommt es häufig vor, dass der Fluganbieter merkt, wonach ihr sucht. Dann setzt er den beliebten Verknappungseffekt ein und plötzlich gibt es anscheinend nur noch 2 Plätze im Flieger oder ähnliche Späße. Es gibt viele Tricks mit denen die Fluganbieter arbeiten, um uns zum Buchen zu bewegen. Deswegen empfehle ich euch mit verschieden Browsern (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Chrome, etc.) zu arbeiten und eure Cookies in den Browser-Einstellungen zu löschen.

Nun braucht ihr nun noch ein neues Reiseziel und schon kann die Flugsuche losgehen –  Viel Glück. 🙂

 

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