Thailand-Rundreise: Inselhopping für wenig Geld (Teil I)

Heute gibt es Tipps, Tricks, plus Reiseroute für 3 Wochen Inselhopping im Paradies. Von Phuket, Ko Yao Yai, Ao Nang, Ko Jum bis nach Ko Lanta und zurück.

Reiseroute Thailand 2015

3 Wochen Urlaub in Thailand bedeuten für mich: an den schönsten Stränden die Seele baumeln lassen, Roller fahren, ohne Ende Meeresfrüchte mampfen, nette Menschen aus aller Welt kennenlernen und das ganze Paket für weniger als 1.600 € – hell yes! 🙂

Planst du noch oder urlaubst du schon?

Anscheinend besitze ich das“Frühbucher-Gen“ nicht. Für mich gehört es (fast) zum Urlaub dazu, in einem Flieger zu sitzen und nicht zu wissen, was noch kommt. Sonst würde es ja Arbeit und nicht Urlaub heißen.. 😉

Mehr als eine gebuchte Übernachtung hatten wir bei der Landung in Phuket also nicht in der Tasche. Natürlich passierte, was passieren muss – nach 18 Stunden Reisedauer war unser Gepäck nicht da! Was für ein Horrotag! Gott sei Dank hat das Seapines Villa Liberg am Naiyang Beach und ihre nette Besitzerin uns mehr als entschädigt. Die Besitzerin hatte solches Mitleid, dass sie uns kurzerhand ein Upgrade schenkte, und wir somit in ein Zimmer mit Pool-Aussicht einchecken durften. Da war das Gepäck schon fast vergessen. 🙂

Dank Agoda und Booking vor Ort buchen

Ich liebe Agoda und ich liebe Booking, denn es gibt einfach keinen bequemeren Weg, von unterwegs die beste Unterkunft herauszupicken. In Asien hat jedes Restaurant oder Café eine kostenlose Wifi-Verbindung. Die Apps sind super praktisch und so lässt sich ruckzuck, die nächste Unterkunft finden.

Kleiner Tipp: Bei Booking könnt  die Zimmer auch nur reservieren und erst vor Ort zahlen. Das hilft, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Unterkunft gut ist. Dann kann man im Notfall einfach weiterziehen, ohne dass das Geld weg ist. Bei Agoda hingegen gibt es nur Kreditkartenzahlung, dafür hat es gefühlt aber eine größere Auswahl an Unterkünften.

Von Phuket ins abgeschiedene Ko Yao Yai

Wer Massentourismus liebt, der bleibt in Phuket und „genießt“ Patong Beach. Wer die Ruhe sucht, der sollte sich mit dem Speedboot nach Ko Yao Yai aufmachen. Das Boot geht jeden Tag um 11.30 Uhr vom Bang Rong Pier und hat uns 250 Baht (ca. 7 € p.P.) gekostet. Aus Phuket Town gibt es wohl noch mehr Möglichkeiten, aber dieser Pier liegt in der Nähe vom Flughafen und war somit für uns die erste Wahl.

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Schneeweißer und einsamer Strand auf Ko Yao Yai

Die Insel ist nur 20 Minuten entfernt von einer der größten Touristenhochburgen und trifft meine Vorstellung von einer einsamen Insel ziemlich genau. Der Strand war der absolute Oberhammer, jedoch hatten wir mit der Unterkunft hier ein wenig Pech. Das White House war mit Abstand unsere schlechteste Unterkunft in den 3 Wochen. Bezahlt haben wir 980 Baht (ca. 30 €) für einen ziemlich runtergekommen Bungalow mit brettharter, noch in Plastik verpackter, Matratze. Die Hähne liefen unter den Bungalows rum und beganen jeden Morgen pünktlich um 4.30 Uhr mit ihrem Geschrei.

Belohnt wurde das Ganze durch einen traumhaften Strand, super Essen und sehr freundliche Besitzer. Wenn du ein  Backpacker bist, der gerne in Bambushütten übernachtet – die gibt es da schon für 300 Baht (ca. 9 €)- und du kein Problem hast dir WC und Dusche zu teilen, dann empfehle ich dir das White House. Wer aber einen gemütlichen Bungalow sucht, der ist hier falsch. Fazit: Statt geplanten 4 Nächten, sind wir nur 2 geblieben. Dankeschön an Agoda für die problemlose Stornierung unserer Buchung.

Next Stop: Ao Nang

Mit einem 1000 PS Speedboat (sehr zur Begeisterung meines Freundes) ging es für 650 Baht (ca. 18 € p.P.) in 30 Minuten nach Ao Nang. Als ich vor 3 Jahren in Ao Nang war, fand ich es eher etwas verschlafen. Die ganzen Bars waren leer. Dieses Jahr haben mich lallende Partytouristen am Pier empfangen. In Ao Nang verweilt normalerweise keiner besonders lang. Für die meisten ist es nur ein Knotenpunkt für die Weiterreise. Von hier kommt man überall hin: Tonsai, Railay, Phi Phi oder Lanta, etc.

Hier empfehle ich das Baan Pulaoon. Für 1300 Baht (ca. 37 €) hatten wir ein Deluxe Zimmer, das mit circa 35 qm sehr groß und dazu noch sehr sauber war. Ein echtes Plus: Im Zimmer gibt es einen Safe. Das Hotel liegt 10 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum und dem Strand entfernt.

Tipp: Vermeidet Hotels im Zentrum, die Bars übertönen sich gegenseitig mit lauter Musik und an Schlaf ist nicht zu denken. In Ao Nang wird gerne geklaut, also bucht ein Zimmer mit Safe!

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Strand in Ao Nang

Wunschlos glücklich in Ko Jum

Nach 2 Nächten in einem tollen Bett kam die Abenteuerlust zurück und wir machten uns auf den Weg nach Ko Jum ins Golden Pearl Beach Resort. Für 1000 Baht (ca. 30 €) erwartete uns hier das Paradies: Ein wunderschönes Resort, traumhafte Bungalows mit sagenhafter Terasse und das alles direkt am Meer.


Noch gehört man hier zu einer handvoll Touristen. Die günstigen Preise, die Ruhe und die tollen Strände gibt es sozusagen gratis dazu. Momentan gibt es noch nicht einmal ein durchgängiges Straßennetz und unser Rollerausflug wurde durchaus abenteuerlich, wenn wir auf einem Sandweg plötzlich riesigen Schlaglöchern ausweichen mussten. Aber hey, das ist  Thailand. 🙂 Die lustigsten Abende hatten wir in der Fu Bar, die praktischerweise zum Resort gehört.

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Ein kleiner Tipp: Wenn ihr nicht gerade in der Hauptsaison reist, dann reicht es völlig aus, wenn ihr nur 1-2 Nächte im Voraus bucht. Erstens geht nicht viel Geld verloren, falls die Unterkunft nichts ist und zweitens freuen sich die Thais immer, wenn sie keine Provision an Agoda oder Boooking bezahlen müssen. Häufig hat man uns sogar einen zusätzlichen Rabatt angeboten, wenn wir direkt bezahlten.

Ich bin die letzten 5 Jahre viel in Asien gewesen aber Ko Jum hat mich absolut beeindruckt. Ohne Zweifel der schönste Aufenthalt in diesem Urlaub und ich möchte auf jeden Fall wiederkommen und dann werde ich länger als 4 Nächte bleiben, das weiß ich ganz sicher!

Der anschließende Aufenthalt in Ko Lanta und der momentane Wandel der Insel, braucht etwas mehr Worte. Deswegen folgt er in wenigen Tagen in Teil II.  Einfach Blog abonnieren, dann verpasst ihr keinen Beitrag.

 

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7 Kommentare zu „Thailand-Rundreise: Inselhopping für wenig Geld (Teil I)

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  1. Das klingt sehr abenteuerlich. Ich könnte ja nie nur mit einer Übernachtung in der Tasche in Urlaub fliegen. Wobei gut… Ich hab ein Kind. Ich brauch da einfach die Stabilität. Anders geht es nicht mehr. Früher bestimmt, aber heute? Nee, geht nicht.
    Thailand ist auch so ein absolutes Traumziel. Diese Strände sind der Wahnsinn! Ich bin grad ein wenig neidisch 😀

    Lg Anna
    http://www.the-anna-diaries.de

    Gefällt 1 Person

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